Ute Friederici

Die Autorin Ute Friederici ist ein Teil eines Palliative-Care-Teams in Konstanz und kann auf eine langjährige Erfahrung zurückgreifen. Jeden Tag – und oft genug auch in der Nacht – steht sie Menschen in ihrer letzten Lebensphase bei und begleitet sie in den Tod.

 

So ganz nebenbei findet sie aber auch noch die Kraft, Bücher zu schreiben und spricht eines der schwierigsten Themen an, dem sich leider viel zu viele junge Menschen in ihrem Leben stellen müssen.

 

Von dem Manuskript war ich von Anfang an überzeugt und die Veröffentlichung dieser Geschichte lag mir sehr am Herzen.

 

Mein Vertrauen in dieses Buch ist unerschütterlich und selbsterklärend, wenn man die Geschichte des Orionband´s liest. Ute Friederici schafft es, ihre Heldin Tilda vor den Augen der Leser, gleich ob alt oder jung, lebendig werden zu lassen und diese durch die geheimnisvollen und verwirrenden Verstickungen mitzureißen, die das bisherige Familienleben des jungen Mädchens zu zerbrechen drohen. Umso bewundernswerter ist es, wie Tilda mit jugendlichem Witz über sich hinauswächst.

 

Gerade für Kinder und Jugendliche ist es ein besonders harter Schicksalsschlag, geliebte Menschen, im schlimmsten Fall sogar einen Elternteil, durch eine schwere Krankheit zu verlieren.

                       Verlegerin

 

 

 

 

 

„Schreiben ist mein Herzblut“

 

Mehr über die Konstanzer Autorin Ute Friederici und Ihre Kurzgeschichten und Romane auf der Website: ute-friederici.de

 

Das neue Buchprojekt von Ute Friederici ist in Planung.

Die Fortsetzung

"Das Orionband"

 

Kurzgeschichte

Orangenblüte in Schottland

von Ute Friederici

Die Kurzgeschichte von 2007 gibt es auf www.alumninetzwerk-pflege.de.


 

 

 

 

 

Autoreninterview

1. Fakten – Fakten – Fakten 

NAME: Ute Friederici 

BERUF: Krankenschwester 

FAMILIENSTAND: verheiratet im zweiten Anlauf 

INTERESSEN UND HOBBIES: Schreiben, Lesen, Religionen, Psychologie, Traditionelle Chinesische Medizin, Geschichte, Archäologie, meine Tochter ... 

 

 

2. Ist „Das Orionband“ Ihr Erstlingswerk? 

Ja, zumindest das erste veröffentlichte Buch. 

 

 

3. Wann kam in Ihnen der Wunsch auf, ein Buch schreiben zu wollen? 

Geschrieben habe ich eigentlich schon immer. Der Wunsch das Orionband zu schreiben, entstand während meiner Arbeit. Ich habe eine sehr berührende Szene zwischen einem 16-jährigen Mädchen und ihrem Vater erlebt. Auf diese Szene wollte ich hinschreiben. 

 

 

4. Wo finden Sie Ihre Inspiration? Wer oder was inspiriert Sie besonders? 

Eigentlich alles. Menschen interessieren mich besonders. Ich liebe z.B. Fotos von Menschen, auch von wildfremden, wenn sie eine Geschichte erzählen. In meiner Arbeit erlebe ich immer wieder Menschen in Ausnahmesituationen. Ich selbst habe Ausnahmesituationen in meinem Leben erlebt. Daraus schöpfe ich. Aber manchmal ist es auch einfach nur ein Satz, den jemand neben mir im Café sagt, oder ein Zeitungsartikel. Neulich hat mir meine Tochter eine kurze erlebte Episode erzählt und sofort entstand ein Bild in meinem Kopf und die Idee für eine neue Geschichte. 

 

 

5. Welchen Herausforderungen mussten Sie sich während des Schreibprozesses stellen? 

Tja, die Herausforderung war, einfach durchzuhalten, früh aufzustehen und das Buch zuende zu schreiben. Schließlich arbeite ich als Krankenschwester. 

 

 

6. Welche Ihrer Figuren liegt Ihnen besonders am Herzen? Warum? 

Natürlich die Hauptperson Tilda. Sie ist eine Mischung aus dem oben erwähnten jungen Mädchen, meiner Tochter, Freundinnen meiner Tochter, meiner Nichte und ein bisschen bin ich da wahrscheinlich auch mit drin. Aber auch den kleinen Bruder Julian mag ich und die Eltern. Die meinen es ja eigentlich gut, aber machen so viel falsch. Tildas Freundinnen und Freunde sind einfach witzig und sie sind alle, auch Sandra auf ihre Art, liebenswert, finde ich ... 

 

7. Welche Erfahrungen haben Sie seit der Veröffentlichung Ihres Werkes gemacht? Wie empfanden Sie die Resonanz? 

Ich fühle mich total gut. Es ist wie Teil eines Traumes, der sich erfüllt hat. Ja, und die Resonanz? Einfach toll, so viele haben sich mit mir gefreut, haben sich teilweise sogar für den Text bedankt. Das hat mich berührt. 

 

 

8. Dürfen wir uns auf mehr von Ihnen freuen? 

Aber hallo .... !! 

 

 

Wir danken Frau Friederici für ihre Ausführungen!